Achtung, Rasensprengung! Der Droplet Rasensprenger

Eine Wasserkanone als Rasensprenger - der Droplet (Bild: © 2014 Droplet )

Eine Wasserkanone als Rasensprenger – der Droplet (Bild: © 2014 Droplet )

Ha, endlich mal ein Gadget, dass auch in die Rubrik Garten passt. Wer jemals klein war und dessen Eltern einen Garten hatten wird die spaßigen Sommerspiele mit dem Rasensprenger kennen. Großflächig streut der gemeine Rasensprenger sein Wasser über das Grundstück. Großer Spaß für Kinder, kleiner Spaß für die Wasserrechnung. Der Rasen bekommt mehr als er braucht und die Gebüsche und Pflanzen so wenig, dass man abends noch mal nachgießen muss. Suboptimal, würde ich sagen.

Abhilfe will jetzt die Firma Smartdroplet mit ihrer Wasserkanone Droplet schaffen. Beim Droplet handelt es sich quasi um eine ferngesteuerte Wasserpistole. Den Droplet einfach am Wasser anschließen, per Smartphone, Tablet oder Laptop programmieren und los geht’s. Man kann dem Droplet genau sagen, wo im Garten welche Pflanze steht. Diese wird dann mit einem gezielten Wasserstrahl gewässert. Sogar Rasen soll kein Problem sein. Dieser wird dann Reihe für Reihe genässt.

About Droplet from Droplet on Vimeo.

Eine Datenbank stellt sicher, dass jede Pflanzenart, die im Garten zu finden ist, auch die richtige Menge Wasser bekommt. Moment, denkt man sich jetzt. Was ist, wenn es denn mal geregnet hat? Kein Problem, zumindest wenn man in den USA lebt. Droplet greift auf die aktuellen Wetter-  sowie Bodendaten zurück und steuert anhand der Daten die Wassermenge. Sehr cool, leider schränkt das die Nutzung auf die USA ein. In wie weit die Wetterdaten auch international zur Verfügung stehen konnte ich leider noch nicht in Erfahrung bringen. Wenn Smartdroplet sich dazu meldet werde ich das hier aber nachtragen.

Wenn man schon auf so viele Daten zurückgreifen kann liegt es nahe, dass die Droplet-App einen mit genauen Daten und Diagrammen versorgen kann, welche Pflanze wie viel Wasser im Zeitraum X bekommen hat. Genau das richtige für den Zahlenfreak.

Verbindung ins Netz nimmt der Droplet via Wifi auf. Das Haus-Wlan sollte also bis in den Garten reichen. Für den Schrebergarten ohne eigenen Telefonanschluss also nur bedingt geeignet.

Angeschlossen wird das Teil an einen Standard-Gartenschlauch-Anschluss. Bin mir jetzt allerdings nicht sicher, ob die Standard-Anschlüsse in den USA mit denen bei uns identisch sind. Die Stromversorgung erfolgt über ein 120 V Netzteil. Bei nur 4,5 Metern Kabellänge kommt man da aber wohl eh nicht ums basteln drum rum, so dass man das auch gleich durch ein 240 V Netzteil austauschen kann.

Der Droplet hat eine Reichweite von etwa 9 Metern. Bei 18 Metern Durchmesser  hätte man ja schon ein gutes Stück Fläche abgedeckt. Angegebenen sind etwa 250 m². Nur blöde, wenn die Sträucher so stehen, dass der Droplet die hinteren nicht erreichen kann.

Der Droplet ist eine coole Idee und besonders schön für den Garten-Nerd. In wie weit er in Deutschland verwendbar ist bleibt jedoch dahingestellt. Aber wenn man es genau nimmt, haben wir es in unseren Regionen ja auch nicht so extrem nötig, Wasser zu sparen, zumal viele Wasserversorger ja zuweilen schon Probleme damit haben, dass zu wenig Wasser verbraucht wird.

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