Wer will schon gerade? Arch Echo


So, heute kommt mit Arch Echo mal einer meiner eher seltenen Musik-Tipps. Ich bin ja nun kein Musik-Blogger. Und da ich nicht mal Thrash- von Trash-Metal unterscheiden kann halte ich mich beim Thema Musik von anderen Leuten eher zurück.

Nichts desto trotz muss ich hier mal meine neueste Entdeckung posten. Die 5 Jungs von Arch Echo haben es echt in sich. Ich habe selten so einen coolen Progessive Fusion gehört. Zumindest soweit ich das bis jetzt beurteilen kann. Momentan sind nämlich nur zwei Songs der Jungs via Youtube anzuhören.

Mich persönlich erinnert die Nummer Hip Dipper ein wenig an eine Mischung aus Vince Guaraldi und Dreamtheater (bloß ohne Gesang). Herrlich komplexes Zeug, bei dem die beiden Gitarristen deutlich zeigen, dass man mit 8 Saiten auch mehr machen kann als Djent-Akkorde schrubbeln. Tasten und Schlagwerk stehen dem in nichts nach.

Formiert haben sie sich ja laut Facebook erst 2016. Da ist so ein komplexes Zusammenspielt schon echt eine Leitung.

Arch Echo… spielt kopflos

Gestoßen bin ich auf die Truppe unter anderem übrigens dadurch, dass dessen Gitarrist Adam Rafowitz eine Headless-Gitarre von Strandberg spielt. Bin gerade ein wenig wieder auf an der Recherche nach abgefahrenen Gitarren-Konstruktionen. Da kommt man aktuelle ja um Strandberg nicht herum. Nur schade, dass die dann doch etwas außerhalb des Budgets zum „eben mal mitnehmen“ liegen.

Aber ich schweife vom Thema ab. Vielleicht mache ich demnächst noch mal einen gesonderten Artikel zu den aus meiner Sicht aus aktuell interessantesten Gitarrenherstellen. Claas Guitars sollten da nämlich auch noch genannt werden.

Aber zurück zu Arch Echo. Deren erste „Platte“ ist ab 18.05. bei itunes zu erwerben. Ich bin echt gespannt, ob die das Level, was sie mit den ersten beiden Songs gesetzt haben auch halten können. Hoffen wir mal, dass hier nicht wieder die einzigen guten Nummern schon in der Vorauskopplung rausgehauen wurden.

Hört doch einfach auch mal rein. Macht auf jeden Fall Lust auf mehr.

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