Ist es ein Flugzeug? Ein Vogel? Nein, eine Matratze – ArcaBoard Flug-Matratze

Der Traum vom Fliegen - auf der Flugmatratze ArcaBoard (Bild: © ARCA SPACE CORPORATION)

Der Traum vom Fliegen – auf der Flugmatratze ArcaBoard (Bild: ARCA SPACE CORPORATION)

Bezüglich Hover Boards a la Zurück in die Zukunft habe ich mich in letzter Zeit etwas zurück gehalten. Wurde ja doch etwas inflationär. Und mit den ganzen zweirädrigen Rollmaschinen, die sich den Begriff Hoverboard unter den Nagel gerissen haben will ich gar nicht erst anfangen. Ein Grund mehr mit dem ArcaBoard jetzt endlich mal wieder einen fliegenden Vertreter des Genres vorzustellen.

So ganz ernst nehmen kann man das Teil leider nicht. Es erinnert weniger an ein Skateboard sondern viel mehr an eine Matratze. Ok, mit 145×75 cm Größe und 15 cm Höhe eher eine Kindermatratze. Nichts desto trotz sind im ArcaBoard 36 Hochleistungs-E-Motoren verbaut. Diese sollen mit insgesamt 203.000 W bei 38V das Brett immerhin auf etwa 30 cm Flughöhe und eine maximale Geschwindigkeit von etwa 20 km/h bringen.

Je nach Gewicht des McFlys wird eine Flugzeit zwischen 3 und 6 Minuten angegeben. Wer mehr als 110 Kg wiegt muss zu Fuß gehen. Nach dem Flug muss man Geduld beweisen. Mit eingebautem Ladegerät an einer normalen Steckdose muss man 6 Stunden warten, bis die Akkus wieder voll sind.

Mit dem Schnelladedock bekommt man den Akku in 35 Minuten wieder aufgeladen. Der hat jedoch seinen Preis. 4.500 $ muss man dafür auf den Tisch legen.

Bei einen Anschaffungspreis von fast 20.000$ für ein ArcaBoard fällt das jedoch auch nicht mehr ins Gewicht. So richtig den Massenmarkt wird man damit wohl nicht erreichen.

Der Preis hat jedoch einen gewaltigen Vorteil. Man muss sich nicht mal ansatzweise Gedanken drüber machen, ob das Projekt jetzt ernst gemeint, ein gut gemachter Hoax oder nur eine Werbegag ist. Ja nicht mal einen funktionierenden Prototypen muss man erwarten. Ich kenne keinen, der sich für das Geld nicht lieber einen gut ausgestatteten Kleinwagen kaufen würde. Und wer lieber fliegen will bekommt für das Geld Problemlos eine Privatfluglizenz und hat dann noch eine Menge Geld übrig, um auf die nötigen Flugstunden zu kommen, um den Flugschein ein paar Jahre zu halten.

Wobei antesten würde ich es schon ganz gerne mal. Sieht ja doch irgendwie ganz cool aus.

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